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25.04.2018

Die Vermietung von Zubehör zur Wohnung

Häufig werden Sie andere Gegenstände neben der eigentlichen Mietimmobilie mit überlassen. Dabei kann es sich vielleicht um einen Rasenmäher, die gesamte Küche oder einen Stellplatz handeln. Durch eine Mitvermietung dieser Gegenstände können Sie teure Fehler machen. Sie stecken nämlich schnell in der Gewährleistungsfalle.
Andererseits hat das den Vorteil, dass Sie sich von Ihrem Mieter diesen Gebrauchsvorteil bezahlen lassen, also die Miete etwas anheben können.
Doch nun der Nachteil: Für den Rest der Mietzeit schulden Sie Ihrem Mieter eine einwandfreie Küche, oder um welchen Gegenstand es auch immer geht. Das bedeutet, dass Ihr Mieter seine Miete kürzen kann, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Dabei gehen alle notwendigen Reparaturen und Neuanschaffungen zu Ihren Lasten als Vermieter. Nicht selten zehren die damit verbundenen Kosten den Mietzuschlag wieder auf und was Ihnen Vermietern bleibt, ist nur Arbeit und Ärger.
Wichtig: Wird im Mietvertrag von Ihnen keine anders lautende Vereinbarung getroffen, sind alle Bestandteile und sämtliches Zubehör (etwa Teppichböden, Gardinen, Wandschränke) im Zweifel mitvermietet. Das bezieht sich auf alles, was sich zu dem Zeitpunkt in der Wohnung befindet, in dem der Mieter sie bezieht. Deshalb scheidet also eine einfache Gebrauchsüberlassung aus.
Beispiel: Ihr ehemaliger Mieter hat einen Kühlschrank zurückgelassen. Diesen wollten Sie zwar eigentlich gar nicht haben, er ist aber in den Räumen verblieben. Dann zieht ein neuer Mieter ein. Sie schulden nun als Vermieter den „vertragsgemäßen Gebrauch“, also die volle Nutzbarkeit des Kühlschranks.
Der Tipp: Verkaufen Sie Ihrem Mieter den Kühlschrank. Dann sind Sie aus der Haftung raus – wenn Sie einen Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag vereinbaren!



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